Aktuell

Boßeln

Am Sonntag, 27. Oktober 2019, findet das alljährliche Boßeln der Siedlergemeinschaft Stederdorf statt. Dazu sind alle Siedlerfreunde mit ihren Familien recht herzlich eingeladen. Das Startgeld beträgt 2,00 € (Kinder frei).

Start ist um 10:00 Uhr (Ecke Moorbeerenweg/Schönebecker Straße). Für flüssige Wegzehrung ist gesorgt. Nach dem Boßeln wird ab ca. 12:30 Uhr im Hotel Schönau Schweinshaxe, alternativ Jägerschnitzel, serviert. Das Mittagessen kostet 11,00 €.

Wer am Boßeln bzw. am Mittagessen teilnehmen möchte, sollte sich bis zum 20.10.2019 bei einem der Vorstandsmitglieder anmelden.

Luftgewehrschießen

Am Samstag, 21. September 2019, trafen sich Mitglieder der Siedlergemeinschaft Stederdorf im Stederdorfer Schützenheim zum Luftgewehr-Schießen. 27 der rund 45 anwesenden Teilnehmer beteiligten sich am Schießen. Für die Ermittlung des Siegers wurden die Schüsse als Teiler ausgewertet. Der Teiler gibt den Abstand des Schusses in hundertstel Millimetern von der Mitte der beschossenen Scheibe an. Neumitglied Larisa Gärtner gelang mit einem hervorragenden 19,1 Teiler der beste Schuss und bekam bei der Siegerehrung vom Vorsitzenden Erwin Hillebrand eine Schützenscheibe überreicht. Rang zwei und drei belegten Jürgen Bernhard (54,7 Teiler) und Klaus-Jürgen Hahn (73,5 Teiler) und wurden dafür mit einer Glastrophäe ausgezeichnet.

Nach dem Schießen stärkten sich die Anwesenden mit Essen aus einer vor Ort zubereiteten Pfanne und diversen Kaltgetränken. Mit einem gemütlichen Beisammensein, bei dem Wolfgang Sinock und Bernd Stockleben für Stimmung sorgten, klang die gelungene Veranstaltung gegen Abend aus.

Busreise nach Südböhmen

Eine mehrtägige Busreise nach Südböhmen in Tschechien unternahm die Siedlergemeinschaft Stederdorf vom 01. bis 06. September 2019. Den ersten Halt bei der Anreise machten die Reiseteilnehmer im Hotel Sachsen-Anhalt in Barleben (Magdeburg), um sich bei einem Frühstücksbuffet zu stärken. Anschließend führte die Fahrt weiter zum Übernachtungshotel Savoy in Budweis.

Am nächsten Tag führte der Tagesausflug zunächst in das mittelalterliche Städtchen Krumau. Seit Jahrhunderten gilt das kleine Städtchen an der Moldau als “Perle des Böhmerwaldes”. Das historische Stadtzentrum ist seit 1992 Weltkulturerbe. Das Schloss Krumau ist nach der Prager Burg der zweitgrößte historische Bau in Tschechien. Am Nachmittag ging die Fahrt weiter zum Lipno-Stausee, der größte seiner Art in der Tschechischen Republik. Bei einer Schifffahrt genossen die Reiseteilnehmer den See von seiner schönsten Seite.

Am dritten Reisetag wurde zuerst die südböhmische Metropole Budweis besichtigt. Das historische Stadtzentrum ist der große Stolz der Stadt. Der quadratische Marktplatz mit einer Fläche von einem Hektar ist einer der größten Plätze Europas. Am Nachmittag wurde eines der anmutigsten und schönsten Schlösser Tschechiens, Schloss Hluboká (Frauenberg), nur 15 km nördlich von Budweis auf einer Anhöhe über der Moldau emporragend, besucht.

Der Tagesausflug am vierten Reisetag führte zunächst durch das Wittingauer UNESCO-Landschaftsschutzgebiet, eine wunderschöne Teichlandschaft mit einzigartiger Flora und Fauna, nach Třeboň (Wittingau), eine Stadt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten, zu den vor allem der Marktplatz und die Schlossanlage gehören. Weiter ging es über Neuhaus, mit der drittgrößten Schlossanlage der Tschechischen Republik, nach Tábor, eine mittelalterliche Stadt, die mit einem Labyrinth von Gassen, monumentalen Befestigungsanlagen und einer faszinierenden Geschichte verzaubert.

Pilsen, die Stadt des Bieres, wurde am vorletzten Reisetag besucht. Die viertgrößte Stadt Tschechiens bietet nicht nur zahlreiche historische Sehenswürdigkeiten, wie die dominante St-Bartholomäus-Kathedrale mit dem höchsten Kirchturm in ganz Tschechien,

sie hat auch eine lange Brauereigeschichte über und unter der Erde. Deshalb durfte auch eine Brauereibesichtigung nach dem Stadtrundgang bei diesem Tagesausflug nicht fehlen.

Alle Reiseteilnehmer werden sich sicherlich gern an diese erlebnisreiche, interessante und vom Wetter begünstigte Busreise erinnern.

Teilnahme am Stederdorfer Schützenfest

Am Pfingstsonntag, 09. Juni 2019, nahm die Siedlergemeinschaft Stederdorf am Stederdorfer Schützenfestumzug teil. 16 Siedlerfrauen und Siedlerfreunde waren dem Aufruf des Vorstandes gefolgt und präsentierten sich der Öffentlichkeit. Nach dem großen Festumzug traf man sich noch auf dem Zelt zum gemütlichen Beisammensein.

Unser Mitglied Andreas Cassel hat beim Königsschießen des Schützenvereins die Würde des Altschützenkönigs erlangt. Wir gratulieren ganz herzlich und wünschen eine schöne Amtszeit.

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Tagesfahrt in den Landkreis Diepholz

54 Teilnehmer konnte der Vorsitzende Erwin Hillebrand bei der Tagesfahrt der Siedlergemeinschaft Stederdorf am 28. Mai 2019, einer Milch-Bier-Honig-Tour, im vollbesetzten Bus begrüßen.

Zunächst führt die Tour nach Barver im Landkreis Diepholz. Dort wurde der Milchviehbetrieb Kriesmann, einer der größten Betriebe seiner Art in Deutschland mit ca. 1.600 Milchkühen, die im Kompostierungsstall gehalten werden und sich frei bewegen können, besichtigt und den Besuchern die Abläufe auf dem Hof erklärt. Bei der Besichtigung des Melkkarussels, in dem 72 Kühe gleichzeitig gemolken werden, und nach den Informationen über die Verarbeitung und Vermarktung von geruchsneutralem Naturdünger, der aus den natürlichen Ausgangsstoffen Kuhdung und Holzhackschnitzel entsteht, war jeder erstaunt, welch raffiniert modernes Konzept dahintersteckt. Ein Höhepunkt war sicherlich die Fahrt mit dem Bus durch den Stall, die für großes Staunen bei den Mitfahrern sorgte.

Im Anschluss begab sich die Gruppe zum Brauhaus Töbelmann in Wagenfeld, wo ein leckeres Mittagsbuffet und hausgebrautes Bier allen Reiseteilnehmern gut schmeckte.

Letzte Station der Milch-Bier-Honig-Tour war die Erlebnisimkerei Hanking in Hemsloh. Imkermeister Daniel Hanking entführte die Besucher in eine Welt weit ab vom Trubel der heutigen Zeit und erklärte, wie das kleinste Nutztier des Menschen arbeitet, wie der Honig von der Wabe ins Glas kommt und wie er schmeckt. Er führte anhand seiner Bienenstöcke anschaulich und mit süßer Kostprobe seine Bienenwirtschaft vor. In einem nostalgisch anmutendem Ambiente genossen die Besucher danach bei einer Tasse Kaffee den ofenfrischen Butterkuchen mit Honigcreme und Imkermeister Hanking zog mit seinen spannenden Erklärungen über die Abläufe bei der Verarbeitung und Vermarktung von Honig die Zuhörer in seinen Bann.

Die Reiseteilnehmer werden sich sicherlich gern an diesen kurzweiligen Ausflugstag erinnern.

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