Highlights

Tag der offenen Tür 17.04.2005

Bei strahlendem Wetter hatte die Freiwillige Feuerwehr diesmal einen großen Besucheransturm. Nach dem Feldgottesdienst zur Eröffnung konnten die Besucher neben den eigenen Fahrzeugen auch einige andere Wehren mit ihrer Austrüstung vor Ort bestaunen, so z.B. ein sehr modernes Fahrzeug aus Hannover mit lenkbarer Hinterachse, aber auch ein Taucherzug aus Burgdorf.
Zu bewundern war neben dem Feuerwehrgerätehaus auch das historische Gebäude mit dem restaurierte alten Schlauchturm, das auch als Unterbringung für die eigenen restaurierten Leitern und den alten Anhänger dient.

Ein Highlight war sicherlich das Brandschutz-Mobil der VGH, das nicht nur in Bild und Ton sowie Ausstellungsmodellen die Gefahren von Feuer und Rauch zeigte, sondern eindrucksvoll in praktischen Vorführungen.
Eines der Bilder zeigt die Reaktion von heißem Fett, wenn dort auch nur eine kleinste Menge Wasser zum Löschversuch hineingegeben wird – eine ungeheure Stichflamme ist das Resultat!

Zwischendurch brachte der Spielmannszug des MTV Stederdorf Ständchen und die Feuerwehr Stederdorf zeigte die fachgerechte Bearbeitung von Unfallfahrzeugen umd Verletzte bergen zu können.

Andreas

PAZ: Plötzlich steht der Fernseher in Flammen

Plötzlich steht der Fernseher in Flammen
250 Besucher erleben in Stederdorf Feuerwehr hautnah
Peine-Stederdorf (abs). „Feuerwehr ist mehr als Feuerlöschen“, hat Henning Plünnecke von der Feuerwehr Stederdorf gesagt. Davon haben sich gestern rund 250 Besucher beim Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Stederdorf überzeugt. „Wir wollen unsere Arbeit vorstellen und neue Mitglieder gewinnen“, erklärte Stederdorfs Ortsbrandmeister Detlef Hahn. Der Vorsitzende des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Stederdorf Klaus-Peter Vogt fügte hinzu: „Nach fünf Jahren informieren wir wieder die Öffentlichkeit.“
Um den Besuchern ihre Arbeit möglichst authentisch zu präsentieren, durfte das Publikum beispielsweise mit dem Feuerlöscher einen Fernsehbrand bekämpfen oder mit verschiedenen Werkzeugen ein Auto aufschneiden. „So ein Spreitzer wiegt 27 Kilogramm. Jetzt fühlt der Bürger, wie schwer unsere Arbeit wirklich ist“, erklärte Löschmeister Jörg Hahn. An offenen Fahrzeug durften die Gäste auch ins Feuerwehrauto klettern.
Auch die VGH-Versicherung war mit einem vor Ort, um dem Publikum zu zeigen, was bei einem Haushaltsunfall zu tun ist. „Wir zeigen jetzt einen richtigen und einen falschen Weg, einen Fettbrand zu löschen“, kündigte Hauptbrandmeister Norbert Hopper aus Hannover an. Richtig ist es, den Fettbrand, wenn er sich etwa in einem Topf befindet, mit einem Brett oder Deckel zu ersticken. Was passiert, wenn die Flamme mit Wasser in Berührung kommt, spürten die Besucher am eigenen Leib: Die Hitze einer etwa vier Meter hohen Flamme ließ einige Zuseher ein paar Schritte zurückweichen. Das Brandschutzmobil der VGH reist jedes Wochenende durch Niedersachsen, um über verschiedene Brandursachen und Bekämpfungsmöglichkeiten zu informieren.
Außerdem gab es eine Vorführung der Tauchergruppe der Freiwilligen Feuerwehr Burgdorf und eine Feuerwehr-Modenschau. „Hier wird dem Publikum der Unterschied in der Bekleidung der Freiwilligen und der Berufsfeuerwehr gezeigt“, erklärte Vogt.

(C) Peiner Allgemeinde Zeitung